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Stefano Di Fraia bariton
Alessandro Mazziotti flöten
Wally Pituello violoncell
Nicola Capano cembalo |
Das Ensemble Anima & Corde bringt ein Programm von Musik, vor
allem Volksmusik, aus dem neapolitanischen Repertoire von dem 16ten
bis dem 18ten Jahrhundert.
Dieses Konzert wird von einem Sänger und drei Musikern gespielt,
die heutzutage als Solisten in den berühmtesten Gruppen von
Barockmusik in Italien spielen und spielten. Diese Künstler
spielten in den berühmtesten Theatern und Musikfestspielen
in Italien und im Ausland, wie z.B. an dem Festival Monteverdiano
in Cremona, der Philarmonische Akademie in Rome, der Akademie
von Santa Cecilia in Rome, dem Festival von Versaiiles, dem Festival
von Nancy, Nantes, Metz, Caen, Lisbona, dem Festival von Marsilles,
dem Festival von Ambonay, dem Festival von Utrecht, dem Festival
de Otono von Madrid, dem Festival der alten Musik von Tel Aviv,
dem Festival Schleswig Holstein in Deutschland, Cutè de
la Musique in Paris, Fundaciò La Caixa und Palau de la
Musica in Barcellona, dem Theater Lope De Vega in Siville, dem
Konzerthaus in Wien, dem Theater La Monnaie und dem Festival von
Wallonie in Bruxelles, der Fondation Royaumont, der Philarmoniker
von Berlin, dem Theater Arriaga von Bilbao und dem Theater de
la Zarzuela in Madrid, und dem Theater von Rennes, Lille, Bergen,
Straßburg, Halle, La Coruña, Granada.
Außerdem haben sie zahlreiche Schallplatten mit den Schallplattenindustrien
Symphonie und Opus 111 aufgenommen.
Neapel ist immer ein Babel gewesen, sie ist eine Stadt voll von
Kulturen, Stimmen, und von vershiedenen Sprachen. In dieser Stadt
gab es immer eine Kulturellaustauschung. Der fremde Musiker, der
dort ankam, hat niemals Schwierigkeiten in dem neapolitanischen
Dialekt zu komponieren; anderseits haben die neapolitanischen
Musiker immer Vorteile davon gehabt.
Die fremden Musiker wurden sofort „Neapolitaner“ genannt,
wegen ihren Noten und den Wörtern ihrer Lieder.
Das berühmteste Beispiel kann Orlando Di Lasso sein.
Er lebte in Neapel von 1549 bis 1551, eine ziemlich kurze Zeit,
trotzdem könnte er sehr gut den neapolitanischen Dialekt
lernen. Viele Neapolitaner glauben noch er wäre ein echter
Neapolitaner!
In Neapel wurde es auf jeder Straßenecke gespielt, es dauerte
bis den 50er Jahren des 20ten Jahrhundertes.
Diese starke Liedenschaft spielte eine sehr wichtige Rolle bei
der Geschichte der neapolitanischen Musik und bei ihrer Verbreitung.
Jeder Komponist dieses Programmes, wie auch Pergolesi, Scarlatti,
Cimarosa und viele anderen, wurden von der mundlichen Tradition,
ab 13ten Jahrhundert, beeinflußt.
Gleichzeitig beeinflußten die gebildeten Komponisten die
sogenannten „anonymen“ Künstler. Diese „Anonymen“
waren wandernde Sänger, die, während ihrer Wanderungen,
Stücke der Opera Buffa oder andere berühmte Lieder der
klassischen Musik verbreiteten.
Manchmal änderteten sie diese Lieder und machteten sie sie
volksmäßig.
Wir wollen jetzt das selbe Milieu, die selbe Vermischung von musikalischen
Sprachen, typisch von Neapel, dem Publikum wiedergeben.
Wir werden den Übergang von Nicola Fago zu Giovanni Da Nola,
die Wechsellfälle zwischen Francesco Durante und den anonymen
Künstlern behandeln.
Wir werden Villanellen, profane Lieder, traditionelle Lieder,
Sonaten und auch eine Moreske spielen. Jede von dieser Gattungen
kann sehr gut die Energie dieser Stadt darstellen.
Dieses Programm enthält sowoh klassische Musik oder Volksmusik.
Wir wollen aber die erste Form bevorzugen, weil sie mehr raffiniert
ist.
Stefano Di Fraia, ein sehr eleganter Sänger, kann sehr gut
diese musikalische Gattung spielen. Er besitzt die nötige
Grazie und ein szenisches Aussehen, um dem Publikum die Lieder
dieses Programmes sehr gut wiederzugeben.
Er will mit dem Zuschauer eine freundliche Beziehung aufnehmen.
Deswegen werden das Cembalo, der Violoncell und die Flöten
gespielt. Diese Instrumente stärken den barocken Teil dieses
Programmes.
Achtung!… Es werden viele Überraschungen.
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Stefano Di Fraia
Bariton; er hat ein Diplom als Geigerspieler, danach hat er
Klavier und Gesang studiert, er ist Spezialist für Barockgesang
unter der Leitung von C. Ansermet und R. Invernizzi.
Er gehört zum Ensemble Vocale von Neapel, zum Collegio Gregoriano
della Pietrasanta und zur Gruppe Accademia Dè Discordanti.
1996 hat er in Stellidaura Vendicante von Provenzale, im Bereich
der Vorstellung Barilirica und des Barockfestivals in Sablè,
gesungen.
Im März 1997 sang er an dem Teatro San Carlo in Pulcinella
von Stravinskij, in einem Stuck von dem Maestro De Simone.
Er nahm an der Aufführung La Colomba Ferita von Provenzale
teil, der in Neapel, in Wien und in Barcelona gespielt wurde.
Außerdem hat er die musikalische Aufnahme mit der Opus 111
besorgt.
Im Dezember 1997 spielte er eine Wiederholung der Ninna Nanna
von Giordano mit dem Orchester des Konservatoriums von Neapel
San Pietro a Majella an Philarmoniker von Köln aus.
Er sang am Barockfestival in Beaume, in Bruges und in Bruxelles
(heilige Musik von P.A. Fiocco).
1999 sang er am Festival der Opera Buffa in Le finte Gemelle von
Puccini an dem Königspalast von Neapel; im selben Jahr nahm
er an dem Stuck La finta cameriera von G. Latilla für die
Fondation Royaumont, das Rennes Theater und das Lilles Theater
teil.
Kürzlich nahm er an den Aufführungen des Stucks Pulcinella
Vendicato nel ritorno di Marechiaro von Paisiello (Neapel, La
Coruña, Rome) und an der Wiederholung des Stucks La Colomba
Ferita in Madrid, Theater de la Zarzuela, teil.
Im Februar 2004 nahm er an der Aufführung von La Statira
teil, die am Theater San Carlo von Neapel gespielt wurde.
Program:
Adrian Willaert (1490 ca. - 1562)
Madonna mia famme bona offerta
Giovanni Da Nola (1488 - 1558)
Cingari simo
Orlando di Lasso (1490 ca. - 1562)
Sto core mio
Adrian Willaert
Vecchie letrose
Adrian Willaert
O Dio se vede chiaro
Giovanni Da Nola
Moresca
Nicola Fago (1677 - 1754)
Qualor non veggio
Carlo Ferro (prima metà 17° sec. -
?)
Lo strummolo
Francesco Durante (1684 - 1755)
Vergin tutt’amor
Michelangelo Faggioli (1666 - 1733)
Sto paglietta presentuso
Giovanni Paisiello (1740 - 1816)
Gioia de st’arma mia
Anonymes (18° sec.)
La procidana
Angelarè
Alla fiera di Mast’Andrea
Cicerenella
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